Der Handel mit Forex Kontrakten versetzt seit einigen Jahren auch Privatanleger in die Lage von den Bewegungen am größten Einzelmarkt der Welt, dem Devisenmarkt, zu profitieren. Allerdings setzt der Handel mit den komplexen Instrumenten ein gewisses Verständnis für die Funktionsweise und Charakteristika des Devisenmarktes an sich und auch speziell der Forex Kontrakte voraus.
Wem die Zeit hierfür fehlt oder einfach kein Interesse aufbringen kann, um sich mit der Materie im Detail auseinanderzusetzen, hat mit einem Forex Managed Account die Möglichkeit an den Bewegungen der Devisenmärkte zu partizipieren zu können, ohne entsprechend tief und zeitaufwendig in die Materie einsteigen zu müssen. Hierbei stellt der Anleger einem professionellen Trader sein Kapital zur Verfügung, mit dem Ziel Geld durch Spekulationen am Devisenmarkt zu gewinnen. Ähnlich wie bei einem gewöhnlichen Vermögensverwalter auch, verlangt der Trader für die Betreuung des Accounts eine Grundgebühr, die im Schnitt etwa 2 % bis 3 % der gemanagten Summe entspricht, und zusätzlich eine Gewinnbeteiligung von 20 % bis 30 %. Hierdurch erhält der professionelle Trader einen Anreiz Gewinne zu machen, da ein Großteil der Bezahlung in Abhängigkeit der erzielten Rendite erfolgt.
So gut wie jeder kompetente Forex Broker kann seinen Kunden einen Forex Managed Account anbieten. Vor Einrichtung eines entsprechenden Forex Managed Accounts setzen sich der Anleger und der Trader für gewöhnlich zusammen, um die Strategie zu besprechen und festzulegen. Während der Betreuungsphase wird sich der Trader dann penibel an die Einhaltung der vereinbarten Strategie halten. Je nach Broker hat der Anleger die Möglichkeit sich jederzeit einen Überblick über die aktuellen Trades, die der professionelle Anleger auf seinem Account durchgeführt hat, nachzuvollziehen. So kann der Anleger aktiv überprüfen, ob zum einen die vereinbarte Strategie auch tatsächlich eingehalten wird und ob die Renditeerwartungen erfüllt werden können.
Durch den Forex Managed Account können auch Kapitalanleger erfolgreich am Devisenhandel teilhaben, die eigentlich selbst nicht aktiv daran teilnehmen möchten. Der Unterschied zum Vollkonto besteht beim Forex Managed Account darin, dass der Anleger seine Positionen nicht selbst verwaltet, sondern die Aufgabe des Handelns einem erfahrenen Forex Broker überträgt.
Für die Nutzung dieser Dienstleistung ist es erforderlich, bei einem beliebigen Forex Broker einen Managed Account einzurichten. Die Aktionsphase beim Managed Account erstreckt sich fünf Tage die Woche und rund um die Uhr.
Vom Managed Account existieren zwei verschiedene Arten. So besteht zum einen die Möglichkeit, den entsprechenden Anlagebetrag mit einem Minimum an Selbstkontrolle vertrauensvoll einem professionell arbeitenden Forex Broker zu überlassen. Zum anderen kann der Kapitalanleger bestimmte Bedingungen und Beschränkungen, bzw. Vorgaben, vertraglich festschreiben lassen. Somit kann der Kunde frei darüber bestimmen, wann, in welcher Höhe, in welchen Zeitabständen und wo sein Geld angelegt werden soll.
Da die im Rahmen des Managed Accounts beauftragten Forex Broker für jeden erzielten Erfolg eine Provision als Gewinnbeteiligung erhalten, ist deren Engagement für die Ziele des Auftraggebers verständlicherweise sehr groß.
Der Forex Managed Account wird mittlerweile von sehr vielen Menschen als rentable Geldanlageform geschätzt. Es sollte jedoch daran gedacht werden, dass sich der Devisenmarkt, ähnlich wie der Aktienhandel, in erster Linie für die langfristige Investition eignet. Wer bereits beim ersten Verlustgeschäft resigniert und sein Kapital abzieht, kann unter Umständen einen potenziellen Gewinn versäumen. In dieser Hinsicht gleicht ein Managed Account ein wenig einem Aktienfond. Nach der Anfangszahlung sind grundsätzlich weitere Zahlungen, aber auch der Einzug des Geldes möglich. Darüber hinaus kann neben einer einmaligen Einzahlung auch eine Zahlung vereinbart werden, die in festgelegten Abständen erfolgt.