Commodity Dollar

Der Australische Dollar, Neuseeländische Dollar und Kanadische Dollar werden als Commodity Dollars bezeichnet. Dies ist damit begründet, dass die Wirtschaft der betroffenen Länder stark von den Rohstoffpreisen abhängig ist. Die Nachfrage der Währungen hängt stark von den Exporteuren der Rohstoffe der Länder ab. Rohstoffe werden auf dem Weltmarkt in US-Dollar verkauft, und danach in die heimische Währung getauscht. Auch der Anstieg des Euro, dank des erfolgreichen Exports in Deutschland ist damit zu erklären.

Ist die Nachfrage nach Rohstoffen und deren Preisen hoch, steigt auch die Nachfrage und somit der Währungskurs der Commodity Dollar. Umgekehrt sinkt der Währungskurs der Commodity Dollar, wenn die Rohstoffpreise sinken, weil weniger Rohstoffe benötigt werden.

In diesem Zusammenhang verändert sich auch mit Kursänderung der Rohstoffe Gold, Silber und Öl der Währungskurs der Commodity Dollars. Dies macht es möglich, den Handel mit Rohstoffen mit dem Handel am Devisenmarkt zu kombinieren. Da die Kurse der Rohstoffe jedoch global ermessen werden, ist dies mit Vorsicht zu genießen. Hintergrundwissen, sowie aktuelle Meldungen und politische Ereignisse, aus Commodity Dollar Länder sind für einen erfolgreichen Handel unverzichtbar. Gold, Silber und Öl sind inzwischen auch bei den meisten Online Plattformen handelbar, was auch Einfluss auf die Commodity Dollar nimmt.

Neben dem Australischen Dollar, Neuseeländischen Dollar und Kanadischen Dollar existieren auch noch andere Länder mit Rohstoffwährungen wie die der Commodity Dollars. Sie tragen jedoch nicht die Bezeichnung „Dollar“ im Namen. Diese sind unter anderem der Südafrikanische Rand und der Brasilianische Real.

Die Kursentwicklung der Commodity Dollar ist durch den Zugsamenhang mit dem US-Dollar auch stark von dessen Währungskurs abhängig. Sie sind daher immer im Zusammenhang mit dem Dollar als Währungspaare zu.

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