Mastercard und VISA verlieren Rechtsstreit

Ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen den größten Kreditkartenanbietern VISA und Mastercard und dem Einzelhandel in den Vereinigten Staaten ist zuende gegangen. Es ging dabei um die Frage der Gebühren bei Transaktionen.

Visa hat sich dazu bereit erklärt eine Summe von 3,3 Milliarden Dollar zu bezahlen. Der Konzern Mastercard wird sich mit einer Gesamtsumme von etwa 2 Milliarden Dollar beteiligen. Die beiden Summen werden für einen gemeinsamen Fond verwendet. 7 Millionen Einzelhändler in den USA können sich nun auf Zahlungen aus diesem Fond freuen berichtete die Kanzlei Robins, Kaplan, Miller & Cires.

Die Banken die dem Vergleich zustimmten sind unter anderem Citibank, JPMorgan Chase, Wells Fargo, Bank of America und Capital One. Eine weitere Errungenschaft der Einzelhändler ist eine Erleichterung von Vorschriften der Kreditkartenkonzerne. Der Vorwurf der Einzelhändler zielte darauf ab, dass Gebühren bisher ungerechtfertigt erhoben wurden.

Ein Anwalt der Einzelhändler bezeichnet das Urteil als Errungenschaft sowohl für die Händler als auch für die Verbraucher gegenüber den Banken, die bisher das System der Kreditkarten kontrolliert haben. Durch die niedrigeren Gebühren sind langfristig auch geringere Preise für die Verbraucher zu erwarten.

Das Urteil dieses langjährigen Rechtsstreits dürfte vor allem auch kleinere Einzelhändler freuen, die bisher unter Kreditkartengebühren gelitten haben.

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